THE PLUS – Nasenkorrektur in Korea

Nasenkorrektur mit Implantat in Korea

hawk nose surgery korea - Hawk Nose
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THE PLUS – Nasenkorrektur in Korea

Nasenkorrektur mit Implantat in Korea

THE PLUS – Nasenkorrektur in Südkorea

Nasenkorrektur mit Implantat


Implantate werden bei Ostasiaten mit kleinen Nasen häufig verwendet. Die Verwendung eines Implantats ist zwar bequemer als die Verwendung von autologem (körpereigenem) Gewebe, kann jedoch auch zu schweren, irreversiblen Schäden und Deformierungen der Nase führen. Daher ist es entscheidend, Komplikationen – unabhängig von der Art des bei der Nasenoperation verwendeten Implantats – aktiv zu verhindern und im Falle ihres Auftretens eine geeignete Behandlung durchzuführen.

3D-maßgefertigte Implantate

Die in der Rhinoplastik häufig verwendeten Silikonimplantate werden gewöhnlich während der Operation vom Chirurgen zurechtgeschnitzt. Mit dem jüngsten Fortschritt der 3D-Drucktechnologie werden maßgefertigte Implantate jedoch bereits im Vorfeld auf Grundlage der CT-Bilder des Patienten hergestellt und dann während der Operation eingesetzt. Dies sorgt nicht nur dafür, dass das Implantat exakt zur Nase des Patienten passt, sondern verkürzt auch die Zeit, die während der Operation für das Zuschneiden des Implantats benötigt wird, wodurch sich die Operationsdauer insgesamt verkürzen kann. Die Herstellung dauert etwa eine Woche, sodass nach der CT-Aufnahme im Rahmen des Beratungstermins die 3D-Implantatproduktion und anschließend die Operation erfolgen.

3d implant
3d implant

Vorher-/Nachher von 3D-maßgefertigten Implantat-Operationen

Künstliche Implantate

Fall A: Silikon

Silikon ist das älteste und nach wie vor am weitesten verbreitete Implantat im Bereich der Nasenoperationen. Das Material gilt durch seine lange Entwicklungszeit und jahrelange Erfahrungen in der Anwendung als vergleichsweise gut erprobt. Früher wurde überwiegend festes Silikon mit hoher Härte verwendet, doch in letzter Zeit geht der Trend zu festen Silikonimplantaten mit geringerer Härte und höherer Weichheit, wie etwa High-Soft-Silikon.

Vorteil: Auch The Plus Plastic Surgery bevorzugt Silikon als Implantat. Silikon ist relativ leicht zu handhaben, ermöglicht eine feine Formgebung und wird vor allem eingesetzt, weil es sich bei Bedarf leicht entfernen und korrigieren lässt.

Nachteil: Silikonimplantate werden nach dem Einsetzen in den Körper von einer Kapsel aus Fasergewebe umgeben. Dies ist die Folge einer normalen Immunreaktion des Körpers, doch kann diese Kapsel gelegentlich zum Ausgangspunkt schwerer Deformierungen mit Schrumpfung und Entzündung werden. Außerdem kann es vorkommen, dass das Implantat wandert, sich infiziert und – insbesondere bei sehr langer Liegedauer – Erscheinungen wie Degeneration oder Verkalkung des Implantats auftreten.

Fall B: Gore-Tex

In Korea wird Gore-Tex seit den 2000er-Jahren im Bereich der Nasenoperationen verwendet. Es handelt sich um ein künstliches Implantat, das häufig zusammen mit dem bereits etablierten Silikonimplantat eingesetzt wird. Goretex ist expandiertes Polytetrafluorethylen (ePTFE) mit Mikroporen; nach dem Einsetzen wachsen die umliegenden Gewebe in diese Poren ein und bilden so Adhäsionen mit dem umgebenden Gewebe.

Vorteile: Es hat den Vorteil, dass sich im Vergleich zu Silikon weniger umgebende Membranen bilden und keine Abstoßungsreaktionen auftreten. Nach dem Einsetzen lagern sich verschiedene Serumproteine aus dem Blut an der Oberfläche an und fungieren als Vermittler zwischen Entzündungszellen und Fibroblasten, was die Anhaftung an das umgebende Gewebe unterstützt.

Nachteile: Problematisch ist, dass das Material bei Eindringen von Bakterien möglicherweise keinen ausreichenden Schutz bietet. Entzündungen durch Goretex haben in der Praxis oft stärkere Auswirkungen auf das umliegende, gesunde Gewebe als Entzündungen bei Silikonimplantaten, und die Entzündung lässt sich schwer kontrollieren. Tritt eine Entzündung an einem Goretex-Implantat auf, ist es daher in der Regel besser, dieses schnell zu entfernen.

Vorher und Nachher einer Nasenkorrektur mit Goretex

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Fall C: Silitek oder Chimera

Das Silitek-Implantat ist ein Verbundimplantat mit einer Goretex-Oberseite und einer Silikon-Unterseite und wurde entwickelt, um die Vorteile beider Implantattypen zu maximieren. Die Oberseite liegt mit Goretex eng an der Haut an, während die Unterseite aus Silikon auf der knorpel- und knochenbasierten Trägerstruktur positioniert wird. Mit anderen Worten: Es teilt sich die Vor- und Nachteile von Silikon und Goretex.

Vorteile: Auf der hautseitigen Fläche ist die Wahrscheinlichkeit von Problemen durch Kapselbildung geringer, und das Implantat haftet gut am Gewebe. Die Unterseite lässt sich zudem fein formen.

Nachteile: Bei einer Zweitoperation kann sich die Verbindungsstelle der beiden Materialien leicht lösen, und es kann vorkommen, dass eine vollständige Entfernung nicht möglich ist. Beim Entfernen ist daher besondere Sorgfalt erforderlich, damit keine Fragmente zurückbleiben.

Korrektur nach Entfernung von Silitek

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Fall D: Medpor

Medpor ist ein Material aus porösem, hochdichtem Polyethylen und wird seit Langem im Bereich der plastischen Chirurgie eingesetzt, insbesondere bei der Rekonstruktion des Gesichtes und vor allem von Knochengewebe. Durch die hohe Dichte besitzt es eine erhebliche Festigkeit. Über die Poren wachsen umliegende Gewebe und neue Blutgefäße ein, wodurch sich Fasergewebe bildet und das Implantat stabilisiert wird. Mit der zunehmenden Häufigkeit von Nasenreoperationen häufen sich jedoch auch die Fälle, in denen Medpor wieder entfernt werden muss. In solchen Situationen ist Medpor meist fest mit dem umgebenden Gewebe verwachsen; häufig verhärten sich das umliegende Gewebe einschließlich des Knorpels, sodass die Entfernung schwierig ist und anschließend oft eine Ergänzung mit autologem Knorpel notwendig wird.

Fall E: PCL Mesh (T&R Mesh)

In letzter Zeit wurde PCL-Mesh (T&R Mesh) auf der Grundlage der 3D-Drucktechnologie entwickelt und wird als Knorpelersatz verwendet. Es wird im Verlauf von mehreren Jahren abgebaut und ist etwas stabiler als Knorpel.

Vorher und Nachher mit PCL Mesh

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implant rhinoplasty in korea

Fall F: PDO-Folie (PDS-Platte)

PDO-Folie ist ein relativ neues Material in der Nasenchirurgie. Sie besteht aus denselben Bestandteilen wie die bei dem Eingriff verwendeten Nähte. Ihre Hauptfunktion besteht darin, die Stabilität des Knorpels zu unterstützen. Sie wird innerhalb mehrerer Monate abgebaut und ahmt die Elastizität von Knorpel nach.

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implant rhinoplasty in korea

Allograft (gespendetes Gewebe einer anderen Person)

Zu den derzeit in der Rhinoplastik verwendeten Allografts gehören Alloderm, allogene Rippenknorpel und allogene Fascia lata. Trotz ihrer hohen Kosten werden sie im Bereich der Nasenkorrektur aktiv eingesetzt. Sie kommen bei Patienten infrage, die aufgrund mehrfacher Voroperationen keine ausreichenden Eigengewebs-Entnahmestellen mehr haben. Allerdings ist bei diesen Patienten die Rate von Resorption und Infektionen erhöht, weshalb Allografts je nach Situation mit Bedacht eingesetzt werden sollten.

Fall A: Alloderm / Megaderm

Alloderm ist eine azelluläre dermale Matrix, die hergestellt wird, indem selektiv nur die Dermis aus der Haut gewonnen und anschließend einer speziellen immunologischen Aufbereitung – etwa durch Gefriertrocknung – unterzogen wird. Die Basalmembran, das Elastin und die Gefäßkanäle als ursprüngliche Strukturen der Dermis bleiben erhalten, sodass sich im transplantierten Gewebe neue Blutgefäße, Nerven und Kollagen bilden können. Langfristig hat dies den Vorteil, dass das Material durch körpereigenes Gewebe ersetzt wird.

Vorteile: Alloderm, das in der Nasenchirurgie häufig verwendet wird, wird in verschiedenen Größen und Stärken angeboten und lässt sich sehr bequem als Transplantat für Nasenrücken oder Nasenspitzen – allein oder in Kombination mit einem Implantat – einsetzen. Es kann bei Rhinoplastiken, beim Aufbau des Nasenrückens, zur Verstärkung dünner Haut sowie zur Vorbeugung eines Durchscheinens oder Freiliegens von Implantaten oder Knorpeltransplantaten sehr hilfreich sein.

Nachteile: Es kann zu ungleichmäßiger Resorption kommen, weshalb eine zu große Schichtdicke ungünstig ist. Daher eignet es sich nicht dafür, einen sehr flachen Nasenrücken deutlich anzuheben. Hauptsächlich wird es verwendet, um die Haut im Bereich der Nasenspitze oder ein dortiges Transplantat zu bedecken, damit es von außen nicht sichtbar ist.

Fall B: Irradiated Homologous Costal Cartilage (IHCC)

Bei der Irradiated Homologous Costal Cartilage handelt es sich um bestrahlten, homologen Rippenknorpel, der durch Zerstörung aller Zellen, Bakterien und Viren im Herstellungsprozess gegen Infektionskrankheiten sicher gemacht wird. Dies kann beispielsweise durch osmotischen Druck, Proteindenaturierung mit Wasserstoffperoxid oder Alkohol sowie durch Bestrahlung erfolgen; verwendet wird dabei Rippenknorpel, der von Körperspendern gewonnen wurde. Normalerweise übernehmen der Septumknorpel oder körpereigener Rippenknorpel die Funktion einer stabilen Stütze zur Korrektur einer kurzen oder eingestürzten Nase – insbesondere bei asiatischen Patienten. In jüngerer Zeit wird bestrahlter homogener Rippenknorpel jedoch zunehmend als Alternative bei Patienten eingesetzt, bei denen eine Eigenknorpelentnahme schwierig ist.

Vorteile:
• Die Operationszeit wird verkürzt.
• Die Erholungsphase ist kürzer und die Schmerzen der Patienten sind geringer, da keine Knorpelentnahme erforderlich ist.
• Zusätzliche Narben im Brustbereich können vermieden bzw. reduziert werden.

Nachteile:
• Die Resorptionsrate ist unklar (die Abweichungen in der Resorption variieren je nach Zustand des Spenders).
• Da es sich nicht um autologes (körpereigenes) Gewebe handelt, können Nebenwirkungen wie Entzündungen und Infektionen problematisch sein.
• Wird es an der Nasenspitze verwendet, kann dort eine Verhärtung auftreten.

Fall C: Homologe Fascia lata

Homologe Fascia lata ist ein Produkt, das aus der Fascia lata von Verstorbenen gewonnen und durch osmotischen Druck, medikamentöse Behandlung und Bestrahlung von Antigenen befreit wurde, um es für die Transplantation aufzubereiten. Sie kann zum Ausgleichen des Nasenrückens oder unregelmäßiger Hautareale eingesetzt werden, wird jedoch nicht häufig verwendet.

Xenograft (gespendetes tierisches Gewebe)

Die derzeit verfügbaren Xenograft-Produkte sind bislang teuer und in der Beschaffung aufwendig, weshalb sie bei üblichen Erst- und Zweiteingriffen nur selten eingesetzt werden. Außerdem lehnen manche Patienten die Verwendung von aus Tieren gewonnenem Gewebe ab. Mit der zunehmenden Verfügbarkeit und Nutzung von Homografts werden Xenografts heutzutage daher nur noch selten verwendet.

Fall A: Lyoplant

Lyoplant wird hergestellt, indem aus dem Perikard eines Kalbes durch mechanische und chemische Verfahren – etwa Gefriertrocknung – Kollagen gewonnen wird. Das Bindegewebe wird dabei locker erhalten, sodass es sich gut mit dem menschlichen Gewebe verbinden kann. Es ist sehr dünn und hat eine hohe Resorptionsrate, weshalb ein eher zurückhaltender Einsatz empfohlen wird.

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Fall B: Permacol

Permacol ist ein azelluläres dermales Matrixprodukt, bei dem Antigene aus der Schweinedermis entfernt wurden. Nach Erfahrung des Autors kommt es im Vergleich zu autologem Gewebe oder Homografts wie Alloderm zu einer stärkeren Narbenbildung mit dem umgebenden Gewebe, wodurch dieses verhärtet. Das Material ist sehr anfällig für Entzündungen; bei Verdacht auf eine Entzündung nach der Transplantation wird daher empfohlen, es umgehend zu entfernen.

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Häufig gestellte Fragen

Warum wird Silikon bei Rhinoplastiken in der THE PLUS PS in Gangnam, Südkorea, so häufig verwendet?

In der THE PLUS PS wird Silikon häufig verwendet, weil es leicht zu handhaben ist, eine feine Formgebung erlaubt und sich seit Langem als zuverlässig bewährt hat. Die Klinik bevorzugt Silikonimplantate, da sie sich bei Bedarf leicht entfernen und korrigieren lassen und daher eine beliebte Wahl für Rhinoplastik-Eingriffe darstellen.

Welche Vorteile bieten 3D-gedruckte, maßgefertigte Implantate bei Nasenoperationen?

3D-gedruckte, maßgefertigte Implantate werden anhand der CT-Bilder des Patienten so gestaltet, dass sie exakt zu dessen Nase passen. Dieser Fortschritt verkürzt nicht nur die Zeit, die während der Operation für das Zuschneiden des Implantats benötigt wird – und damit möglicherweise die gesamte Operationsdauer –, sondern verbessert auch die Passgenauigkeit und das ästhetische Ergebnis. Die Herstellung des individuellen Implantats dauert in der Regel etwa eine Woche, nachdem die CT-Aufnahme durchgeführt wurde.

Welche Maßnahmen werden in der THE PLUS PS ergriffen, um Komplikationen durch Nasenimplantate zu verhindern?

Die THE PLUS PS legt großen Wert auf die Vermeidung von Komplikationen, indem sie den jeweils geeigneten Implantattyp sorgfältig auswählt und höchste Sorgfalt bei der Operationstechnik walten lässt. Sollte es dennoch zu Komplikationen kommen, ist die Klinik darauf vorbereitet, Probleme wie Implantatkontraktion oder Entzündungen rechtzeitig und adäquat zu behandeln. Die Verwendung weicherer Silikonimplantate trägt zusätzlich dazu bei, mögliche Deformierungen und Immunreaktionen zu minimieren.