THE PLUS – Nasenkorrektur in Korea
Revisionsrhinoplastik bei kontrahierter Nase


THE PLUS – Nasenkorrektur in Korea
Revisionsrhinoplastik bei kontrahierter Nase
THE PLUS – Nasenkorrektur in Südkorea
Revisionsoperation bei kontrahierter Nase
Eine kontrahierte Nase ist ein Zustand, der durch unbehandelte Entzündungen nach einer Operation oder durch zu viele Nasenoperationen entsteht und häufig zu einer angehobenen Nasenspitze führt. Die Korrektur einer durch Kontraktur verkürzten Nase im Rahmen einer Zweitoperation ist ein komplexer und anspruchsvoller Eingriff im Bereich der Rhinoplastik. Dies gilt insbesondere für Asiaten, die häufig eine dicke Weichteildecke und stark ausgebildete Talgdrüsen haben, was eine Verlängerung der Nase erschwert.
Merkmale einer kontrahierten Nase
Eine kontrahierte Nase ist gekennzeichnet durch:
- Anhaltende Narbenbildung und Fibrose des Nasenepithels oder des subepithelialen Gewebes infolge einer chronischen Entzündung.
- Kontraktion des Epithels infolge von Fibrose und Gewebehypertrophie um das Implantat, insbesondere bei Silikonimplantaten.
- Verkürzung des sogenannten Scroll-Bereichs (Raum zwischen oberem lateralen Knorpel und Flügelknorpel), wodurch der Flügelknorpel zum oberen lateralen Knorpel hingezogen wird: Der Abstand verengt sich oder beide Knorpel überlappen sich in schweren Fällen.
- Die äußere Hautschicht, die normalerweise noch eine gewisse Beweglichkeit hat, haftet fest an der inneren Schicht – einer Stützstruktur, deren Länge und Volumen durch Kontraktion und Vernarbung reduziert wurden – und ist dadurch starr fixiert.
- Bildung eines Biofilms um das Implantat, wenn eine subklinische Infektion oder chronische Entzündung fortbesteht; bei einer Verschlechterung des Nasenzustands kann sich die Infektion reaktivieren.
Welche Schritte umfasst die Operation bei einer kontrahierten Nase?
Der Eingriff umfasst folgende Schritte:
- Lösen der Nasenkontraktur.
- Entfernung der geschädigten, zusammengeballten Epithelanteile im Inneren der Nase.
- Verwendung von körpereigenem Knorpel, z. B. Septum- oder Ohrknorpel, um die verkürzte Nase zu verlängern und die Nasenspitze anzuheben.
- Bei Bedarf zusätzlicher Knorpelaufbau.
Wann sollte eine Operation bei kontrahierter Nase erfolgen?
In der Regel wird empfohlen, den Eingriff frühestens 6 Monate nach der vorangegangenen Operation durchführen zu lassen. Wenn bereits mehrere Operationen erfolgt sind, ist es ratsam, mindestens 1 Jahr zu warten. Entwickelt sich jedoch eine Infektion weiter und beginnt sich die Nase zu verformen, sollte zunächst die Infektion behandelt und anschließend die ästhetische Revisionsoperation geplant werden.
Fallbeispiele zur Korrektur einer kontrahierten Nase


Verkürzungsmuster nach einer Zweitoperation (sekundäres Kontraktionsmuster)
Dies bezeichnet Fälle, in denen die Nase infolge sekundärer Deformitäten – etwa Kontrakturen aufgrund von Problemen bei vorangegangenen Operationen – kürzer geworden ist. Heilt eine durch Implantate ausgelöste chronische Entzündung nach der Operation nicht aus und besteht über längere Zeit fort, kommt es häufig zu Deformierungen im Bereich der Nasenspitze. Ursache ist, dass die Narbenkontraktur die relativ bewegliche Nasenspitze beidseits nach kranial zieht.
Bei einer kontrahierten Nase verkürzt sich in der Regel die gesamte Nasenlänge, und die Nasenspitze wandert beidseits nach oben. Typische Merkmale sind:
- Anhaltende Narbenbildung und Fibrose unter der Nasenhaut bzw. der Nasenhaut selbst infolge chronischer Entzündung o. Ä.
- Auftreten einer Kapselkontraktur durch Fibrose und Hypertrophie der Implantathülle, insbesondere bei Silikonimplantaten.
- Der Scroll-Bereich – also der Raum zwischen oberem lateralen Knorpel und Septumknorpel – verkürzt sich; der Abstand zwischen beiden Knorpeln wird enger bzw. beide Knorpel überlappen sich in schweren Fällen.
- Die äußere Schicht, insbesondere die Nasenhaut, haftet fest an der inneren Stützstruktur, deren Länge und Volumen durch Vernarbung und Kontraktion abgenommen haben.
- Wenn eine subklinische Infektion oder chronische Entzündung bestehen bleibt, bildet sich ein Biofilm um das Implantat.
Die Korrektur ist deutlich schwieriger, da auch die Ursache der Kontraktur mitbehandelt werden muss und der Befund in manchen Fällen nur durch ein gestuftes (mehrzeitiges) operatives Vorgehen behoben werden kann.


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Häufig gestellte Fragen
Was verursacht eine kontrahierte Nase nach einer Rhinoplastik?
Eine kontrahierte Nase nach einer Rhinoplastik kann durch unbehandelte Entzündungen oder durch wiederholte Nasenoperationen entstehen. Dieser Zustand kann dazu führen, dass sich die Nasenspitze anhebt und sich die Nase insgesamt verkürzt. Faktoren wie chronische Entzündungen und Narbenkontrakturen tragen zu diesem Problem bei und können eine komplexe Korrekturoperation erforderlich machen.
Wie lange sollte ich nach einer früheren Rhinoplastik warten, bevor ich eine Operation wegen einer kontrahierten Nase in Erwägung ziehe?
Im Allgemeinen wird empfohlen, nach Ihrer vorherigen Rhinoplastik mindestens 6 Monate zu warten, bevor eine Operation wegen einer kontrahierten Nase durchgeführt wird. Wenn Sie bereits mehrere Operationen hatten, ist es ratsam, mindestens 1 Jahr zu warten. Liegt jedoch eine aktive Infektion vor, sollte diese zunächst behandelt werden, bevor eine ästhetische Revisionsoperation erfolgt.
Warum ist die Korrektur einer kontrahierten Nase bei Patientinnen und Patienten asiatischer Herkunft besonders herausfordernd?
Die Korrektur einer kontrahierten Nase ist bei Patientinnen und Patienten asiatischer Herkunft oft besonders anspruchsvoll, da häufig ein dicker Weichteilmantel und stark ausgeprägte Talgdrüsen vorliegen. Diese Merkmale erschweren eine Verlängerung der Nase im Rahmen der Korrekturoperation. Um diese Komplexität sicher und effektiv zu behandeln, sind spezielle Fachkenntnisse und Techniken erforderlich.
